11.06.2018 Geschäftsstelle in Raddusch

Wir haben unsere Geschäftsstelle eröffnet! Evelyn Bodenmeier ist ihre neue Leiterin.

Leitbildprozess, Lausitz Stiftung, Kohlekommission....Vieles steht auf der Lausitzer Agenda, das unsere Aufmerksamkeit und unser Engagement braucht. Deshalb gehen wir seit Juni mit einer neuen Geschäftsstelle und personell verstärkt zu Werk. Hier stellen wir Ihnen Evelyn Bodenmeier vor.

Das sagt sie über sich selbst: "Geboren im Zonenrandgebiet der Oberpfalz zwischen Hof und Regensburg, von dort über München (Bayern), Münster (NRW) in die ehemalige Sowjetunion (Ryazan, St. Petersburg, Moskau…) - zur Zeit von Glasnost und Perestroika - gezogen, um dann in Düsseldorf und London vorübergehend sesshaft zu werden. Seit 2002 in Berlin lebend, verstärkt sich der Blick auf Brandenburg und seine immer wichtigere Bedeutung für die Metropole Berlin als Metropolregion Berlin-Brandenburg.
Als Quereinsteigerin - Kulturwissenschaftlerin und Politologin - habe ich aus Interesse für die Vielfalt der Perspektiven sowohl in Unternehmen und Vertretungen der Wirtschaft, Kommunikation und Verwaltung Erfahrungen in Projekt-, Veränderungs-, Konflikt- und Partizipationsmanagements gesammelt, die ich seit meiner Zeit in der ehemaligen Sowjetunion in Transformations- und Kollaborationsprozesse in der Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik einbringe.
Wichtig ist mir, dass ich in meiner Arbeit zusammen mit den Teilnehmenden einen Ermöglichungsraum schaffe, der Begegnung unterschiedlicher Perspektiven zulässt, unterstützt und produktiven Dialog fördert.
In und bei den Lausitzer Perspektiven liegt der Charme des Engagements in der aktiven Zukunftsgestaltung einer ganzen Region, in der Stärkung der Zivilgesellschaft und den tatkräftigen wie visionären Angang des Strukturwandels für ein gutes Leben der kommenden Generationen."

Wir freuen uns, dass Evelyn Bodenmeier jetzt die Arbeit von Lausitzer Perspektiven in der Region vorantreibt. Herzlich Willkommen!

Sei erreichen Frau Bodenmeier unter der E-Mail Adresse Bodenmeier@lausitzer-perspektiven.de oder Mobil 0151 15227510.

Zurück zur Übersicht

Das könnte Sie auch interessieren

  • 14.06.2019

    Alte Häuser, junge Bewohner*innen

    Es ist nicht leicht, ein familientaugliches Heim zu finden, selbst am äußersten Rand von Nordrhein-Westfalen. Und wenn es dann "ein Haus mit Charme" sein soll und eines, das lieber mitten im Dorf steht als am Ende der Welt, wird es noch schwieriger. Gleichzeiti schrumpft die Gemeinde Hiddenhausen, junge Menschen zogen fort. Die Quartiere überaltern. Das kommt uns doch auch aus der Lausitz bekannt vor?!
    Aber die Gemeinde Hiddenhausen erfand das Programm "Jung kauft Alt", um alte, leerstehende Gebäude zu beleben und damit auch den Dorfkern. Junge Familien bekommen Boni von bis zu 9.000 Euro auf sechs Jahre verteilt, wenn ältere Bestandshäuser gekauft werden. Zudem werden sie beim Altbaugutachten unterstützt, damit die Bausubstanz bewertet wird und sie nicht "die Katze im Sack" kaufen. Neubaugebiete auf der grünen Wiese gibt es dafür nicht mehr, damit ist dieses Schlupfloch zu. So hört der kommunale Wettkampf um die meisten und besten Bauplätze auf.