30.05.2018 Kohlekommission - was wir darüber sagen...

Lausitzer Perspektiven zum Start der Kohlekommission: Bürgergesellschaft an den Tisch. Pariser Klimaabkommen als Grundlage.

Die Bürgerplattform Lausitzer Perspektiven fordert eine stärkere Einbindung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort in die Gestaltung des anstehenden Kohleausstiegs.

Anlässlich des bevorstehenden Starts der von der sogenannten Kohlekommission sagte die Vorsitzende von Lausitzer Perspektiven, Dagmar Schmidt:
„Für die Lausitz ist es wichtig, dass der jetzt anstehende Wandel als gemeinsamer Aufbruch der Region verstanden wird. Dies kann aber nur dann gelingen, wenn bei der Diskussion über ein künftiges Leitbild der Region, über Investitionen und über den Ausbau der regionalen Infrastruktur auch das breite Spektrum der Zivilgesellschaft mit am Tisch sitzt. Die Zeiten, in denen über die Zukunft der Region vor allem zwischen Bergbaubetreiber, IGBCE und IHK verhandelt wurde, sind vorbei.“

Lausitzer Perspektiven rief die Landesregierungen in Brandenburg und Sachsen zugleich dazu auf, das Pariser Klimaabkommen als Grundlage der Arbeit der Kohlekommission klipp und klar anzuerkennen. „Im Bundesrat haben alle sechzehn Länder das Pariser Abkommen ratifiziert. Und nur auf dieser Basis kann auch der in der Kohlekommission angestrebte Deal mit dem Bund und den Nicht-Kohle-Ländern funktionieren – „wir machen zügig und Schritt für Schritt den Ausstieg und dafür unterstützt ihr uns, das sozialverträglich und mit neuen Perspektiven für die betroffenen Regionen hinzubekommen.““

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