16.01.2019 Pressemitteilung - Fonds Zivilgesellschaft

Zivilgesellschaft ruft Kohlekommission auf: In den Braunkohleregionen müssen jetzt die Bürgerinnen und Bürger ran.

In der heutigen Pressemitteilung fordern wir: Die Zivilgesellschaft darf beim Strukturwandel in den Braunkohleregionen nicht außen vor bleiben. Das Zentrum für Dialog und Wandel der Evangelischen Kirche-Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz (EKBO) und der Verein Lausitzer Perspektiven warnen, „den vier beteiligten Bundesländern 60 Milliarden zu überweisen und dann zu erwarten, der Strukturwandel sei gegessen, wird nicht funktionieren.“ Lausitzer Perspektiven und das Zentrum für Dialog und Wandel haben hierfür einen eigenen Umsetzungsvorschlag vorgelegt.

Mit einem Teil der zu erwartenden Fördermittel des Bundes in Milliardenhöhe soll nach den Vorstellungen der beiden Organisationen ein Fonds Zivilgesellschaft geschaffen werden. Der Fonds soll es Bürgerinnen und Bürger ermöglichen, sich selbst für ihre Region zu engagieren. Lausitzer Perspektiven und das Zentrum für Dialog und Wandel haben hierfür einen eigenen Umsetzungsvorschlag vorgelegt. Das Argumentationspapier finden Sie hier.
Die Pressemitteilung finden Sie hier

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