27.02.2019 Tolle interaktive Grafiken zum Thema demografischer Wandel

Die Bundeszentrale für politische Bildung widmet den demografischen Entwicklungen in Deutschland eine beeindruckende und informative Grafik Website

Ob Deutschlands Einwohnerzahl in den kommenden Jahrzehnten schrumpfen wird, ist nach der verstärkten Zuwanderung der vergangenen Jahre wieder offen. Doch die Geburtenziffer liegt in Deutschland trotz eines Anstiegs mit 1,5 Kindern je Frau weiterhin unter dem Durchschnitt der Europäischen Union. In jedem Fall wird die hiesige Bevölkerung zukünftig deutlich älter sein als jetzt: Prognosen gehen davon aus, dass 2060 jeder Dritte mindestens 65 Jahre alt sein wird.

Die Zu- oder Auswanderung, die Geburtenrate, die Sterblichkeit - dies sind die drei zentralen Faktoren für die demografische Entwicklung. Der fortschreitende Strukturwandel, der mit ihr einhergeht, wird unsere Gesellschaft spürbar verändern. Ob auf Kommunal-, Landes- oder Bundesebene, im Bereich der Sozialversicherungen, der Arbeitswelt, der Infrastruktur oder der Familienpolitik - die gewachsenen sozialen und politischen Strukturen stehen vor großen Herausforderungen.

Von der Lausitz heißt es als Region, dass Teile besonders vom "demografischen Wandel" betroffen sind. In den interessanten Grafiken, Interviews, Dossiers der Bundeszentrale für politische Bildung finden sich Informationen die helfen, das Thema bewusst zu reflektieren.

https://story.bpb.de/demografischerwandel/?pk_campaign=nl2019-02-27&pk_kwd=286519#/chapter/1/page/2

Zurück zur Übersicht

Das könnte Sie auch interessieren

  • 23.07.2020

    Wirtschaft ist mehr

    Lohnt es sich, kleinere Betriebe, soziale Initiativen, social entrepreneure zu unterstützen? Neben der industriellen Strukturentwicklung, braucht es dann Investitionen in dezentrale und alternative Wirtschaftsformen. Gerade für die Lausitz in ihrer regionalen Kleinteiligkeit, liegen hier große Chancen. Das Magazin Brand Eins stellt Beispiele aus Osnabrück vor. Dort investiert u.a. die Wirtschaftsförderung in Nachbarschaftsinitiativen und nennt das "Wirtschaftsförderung 4.0". Das erhöht die wirtschaftliche und soziale Stabilität. Wie ist es gedacht? Wenn Waren und Dienstleistungen auch ohne Bezahlung geleistet werden, entsteht ein (gesellschaftlicher) Mehrwert, der den Wirtschaftsstandort Osnabrück und die Beschäftigten stärkt.