Ideen


In dieser Rubrik teilen wir Artikel, Informationen, Interessantes mit Fokus auf weltweite Strukturwandelprozesse.

06.02.2019

Gutes Leben, gute Arbeit im Rheinischen Revier

Unsere zivilgesellschaftlichen Kolleginnen und Kollegen aus dem Rheinischen Revier haben sich zusammengeschlossen. Das finden wir wirklich beeindruckend. Auch ihr zukunftsorientiertes Konzept ist sehr beachtlich. Wir wünschen uns in der Lausitz auch ein solches Engagement. Denn der Strukturwandel wird dabei als Chance verstanden, das Rheinische Revier für die Zukunft so aufzustellen, dass ein gutes und nachhaltiges Leben in Einklang mit den im Pariser Klimaschutzabkommen definierten Zielen möglich ist. Zum Download des Konzeptes hier.

30.01.2019

Neue Arbeit in Görlitz

Generationen arbeiten zusammen: In Görlitz helfen ältere Arbeitnehmer jungen Arbeitslosen, sich im Arbeitsmarkt zurechtzufinden. Als Coaches arbeiten sie als Arbeitsvermittler für junge Arbeitslose erfolgreicher als die Agentur für Arbeit. Diese soziale Innovation zeigt, dass Neues dadurch entsteht, dass man alte Wege in Frage stellt und kreativ wird. Wir finden ein super Beispiel, das sicherlich übertragbar in andere Städte der Lausitz ist - auch "made in der Lausitz"!
Den ganzen Artikel hier lesen.

16.01.2019

Wasserstoff im Schienenverkehr

Fast schon in der Lausitz...Der erste Wasserstoffzug der Welt hat im Nahverkehrsraum Leipzig am 1. Februar eine Premierenfahrt von Leipzig nach Grimma. Ist doch auch eine gute Idee für die Lausitz: anstelle die Strecke von Cottbus nach Zittau zu elektrifizieren, könnte ein Wasserstoffzug die saubere und schnelle Lösung anstelle des Dieselbetriebs sein. Auch in Großbritannien wird der Einsatz geplant. Mehr hierzu https://tinyurl.com/ybljdjfv oder auf dem Tagesspiegel über Brandenburgs Pläne https://www.tagesspiegel.de/berlin/ohne-emissionen-testfahrt-fuer-brennstoffzellen-zug-in-berlin/23974900.html

13.01.2019

Offene Werkstätten als Orte des Wandels

Einzeln betrachtet sind es eher die kleinen Dinge des Lebens, die Offene Werkstätten initiieren. Doch in der Summe sollen sie dafür sorgen, dass Bürger*innen miteinander die Probleme in der Stadt, auf dem Dorf, in der Region identifizieren und beim Hacken, Basteln und Löten gute Lösungen finden. Hier ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung, wie das Verschwörhaus in Ulm versucht, das Ziel umzusetzen zur SZ Wir weisen aber auch auf die Offenen Werkstätten in Spremberg und Lübbenau hin, die in unserer Region aktiv sind. Wenn man mitmachen will, in den "Freiräumen zum Selbermachen", findet man viele auf der Website des Verbunds OW https://www.offene-werkstaetten.org
Auch interessant, wo es so alles in der Welt Offene Werkstätten, oder Maker Spaces, gibt http://themakermap.com

09.01.2019

Apalachien auf dem Weg in den sozialverträglichen Kohleausstieg

Wir finden Appalachia, West Virginia, USA, eine besondere Region. Die Transformation durch den Braunkohle-Ausstieg bringt dort zwar hohe Arbeitslosigkeit und Armut mit sich, demografischer Wandel und fehlende Perspektiven verstärken den Druck.

ABER: die Ashoka und Ford-Stiftung haben gemeinsam mit den Appalachen die Coalfield Development Cooperation mit „social innovation" und „social entrepreneurship" Programmen ins Leben gerufen. Sie hat es mit einem interessanten Zeitmodell von 33-6-3 Stunden geschafft, nachhaltige Perspektiven für die Community in 5 Unternehmungen zu entwickeln.

Dazu ein paar Links zu Videos und Texten (in Englisch):
https://vimeo.com/213276288
http://coalfield-development.org

09.01.2019

Berlin schafft neue öffentliche Verkehrsoptionen

Der "Berlkönig" ist eine sehr gute Idee. Er könnte als "Lausitz-König" auch in der Lausitz umgesetzt werden und für bessere inter-modale Anbindung an das Schienennetz und Plus-Busse sorgen. Der Rufbus bietet günstige, geteilte und zugleich umweltschonende Fahrten, die individuelle Mobilität des eigenen PKW und ist dabei fast so günstig wie eine Busfahrt. Der "BerlKönig" ist ein digitaler Ridesharing-Service, den man sich dorthin bestellen kannst, wo man ihn braucht. Gleichzeitig teilt man sich das Großraumtaxi mit anderen entlang der Strecke, die über einen Algorithmus berechnet wird. Mehr dazu https://www.berlkoenig.de

08.01.2019

Investitionen für Veränderung

Der „Collaborative Fund“ ist ein neuartiges Investitionskonzept in den USA. Während in der Vergangenheit zwischen zwei Kategorien unterschieden wurde: Menschen, die versuchen, so viel Geld wie möglich zu verdienen und Menschen, die versuchen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Heute ist es möglich die beiden Dinge zu vereinen. Die Welt entwickelt sich weiter. Der Collaborative Fund ist ein gutes Beispiel für einen neuen Intermediär, der zwischen den social entrepreneuren und Investoren direkt Investitionen in wirtschaftliche Lösung von gesellschaftlichen Problemen vermittelt.

Mehr dazu, in Englisch, hier

20.12.2018

Ruhrgebiet im Wandel

Von der Kohle, zum Stahl, zur neuen Metropolregion mit Modellcharakter. Dabei hat der rasante Ausbau der Industriekultur eine originelle Mischung aus Alt und Neu entstehen lassen, die ihresgleichen sucht. Die IBA Emscher Park und der Auftritt Essens als Kulturhauptstadt Europas 2010 waren nur die wichtigsten und bekanntesten Meilensteine auf diesem Weg. Hier zum Artikel

11.12.2018

Das selbst versorgende Ren-Gen Dorf

In Almere, einem Vorort von Amsterdam, wird das erste Dorf gebaut, das sich komplett selbst versorgt. Das sogenannte ReGen Village, was so viel heißt wie „regeneratives Dorf“, wird sich selbst mit Nahrungsmitteln, Wasser und Energie versorgen sowie eine eigene Müllentsorgung haben. Oder mehr dazu auf der englischsprachigen Website

10.12.2018

smart country - 11 Beispiele für digitales Landleben

Das digitale Landleben weckt Aufmerksamkeit. Medien berichten über vernetzte Dörfer. Pilotprojekte wie die digitalen Dörfer erzeugen bundesweit Interesse. Veranstaltungen zur Digitalisierung im ländlichen Raum vernetzen die treibenden Kräfte aus den Kommunen.

Blog Beitrag hier lesen.