Kamingespräch: Strukturwandel gemeinsam gestalten

29.09.2017 | 18:00 Uhr | IBA-Studierhaus, Seestraße 84, 01983 Großräschen

Der Ausstieg aus dem Steinkohleabbau ist in Deutschland schon fast geschafft. Warum nicht davon für den Braunkohleausstieg in der Lausitz lernen? Uwe Manteuffel und Monika Umlauf sind diesmal zu Gast im IBA-Studierhaus. Hier berichten Sie, wie sie in Ibbenbühren den Strukturwandel seit vielen Jahren gemeinsam mit anderen Akteuren erfolgreich gestalten.

Schon jetzt ist klar, dass der Ausstieg aus der Braunkohle in der Lausitz viele Herausforderungen mit sich bringen wird. Der damit einhergehende Strukturwandel wird ein komplexer Prozess, bei dem die Interessen ganz unterschiedlicher Akteure in Einklang gebracht werden müssen. Damit stellt sich die Frage, wie man diesem Anspruch gerecht werden kann und was es dafür an Strukturen und Ressourcen braucht.

Dazu werfen wir bei diesem Kamingespräch zunächst ein Blick nach Ibbenbühren. Diese Stadt steht durch das Auslaufen der Subventionierung des deutschen Steinkohlebergbaus 2018 vor dem Ende ihrer Bergbautradition. Um den damit einhergehenden Strukturwandel in der Region gestalten zu können wurde die „Schnittstelle Kohlekonversion“ ins Leben gerufen.

Uwe Manteuffel, Geschäftsführer der Schnittstelle Kohlekonversion, und seine Stellvertreterin Monika Umlauf werden zu Beginn des Kamingesprächs einen Einblick in ihre Arbeit geben und darlegen, wie sie die Fäden in der Region zusammenhalten. In der anschließenden Gesprächsrunde bietet sich die Gelegenheit, sich mit den Erfolgen aber auch Mißerfolgen in Ibbenbühren auseinanderzusetzen und gemeinsam zu überlegen, welche Erkenntnisse sich auf die Lausitz übertragen lassen.

Anmeldung: veranstaltung@lausitzer-perspektiven.de

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