Zu Gast beim Energiesalon zum Strukturwandel in Europa

20.03.2018 | 18:00 Uhr | Heinrich-Böll-Stiftung Berlin, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Strukturwandel in Europa Wir sind zu einer Podiumsdiskussion eigeladen, wo es um Perspektiven aus Polen, Griechenland, der Türkei und Deutschland geht.

Derzeit berät die Europäische Union ihre energie- und klimapolitischen Ziele für 2030 und ihre Langfriststrategie bis 2050. Der bisherige Verhandlungsverlauf zeigt, dass die Energiewende in Europa derzeit nur mit unterschiedlicher Geschwindigkeit vorankommt, entlang der nationalen Interessen der einzelnen Mitgliedsstaaten. Deutlich wird dabei, dass sich Europa energie- und klimapolitisch nur weiterentwickelt, wenn Antworten auf den mit der Energiewende einhergehenden Strukturwandel entwickelt und politisch umgesetzt werden.

Die HBS lädt ein zu einem Gespräch über die Zukunft der europäischen Energie- und Klimapolitik. Wir diskutieren darüber, welche lokalen bzw. nationalen Lösungsansätze es für den Strukturwandel innerhalb Europas gibt und was wir in dieser Hinsicht voneinander lernen können.

Auf dem Podium sitzen und diskutieren:

  • Miriam Rodriguez-Ruiz, President, ElectraEnergy Cooperation, Griechenland
  • Konstancja Ziółkowska, Analyst, Institute for Structural Reserach, Polen
  • Pınar Demircan, Journalist, Yeşil Gazete; nukleersiz.org, Türkei
  • Dagmar Schmidt, Vorsitzende, Lausitzer Perspektiven, Deutschland

Hinweis: Die Veranstaltung wird auch als #Livestream übertragen auf https://www.boell.de/livestream-kanal-2

Zurück zur Übersicht

Das könnte Sie auch interessieren

  • 14.05.2020

    EKBO gibt sich ein Klimaschutzgesetz

    Der Beschluss der Landessynode führt für die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz zu einem ambitiösen Klimaschutzgesetz. Für die Bereiche Gebäude und Heizungserneuerung - dort liegt mit 70% die Hauptlast des landeskirchlichen Treibhausgasausstoßes - bedeutet das künftig: keine fossilen Brennstoffe mehr, ein eigener Klimafonds durch CO2 Bepreisung und die energetische Sanierung der Gebäude. Damit betritt die EKBO Neuland und geht den innerkirchlichen "Klimawandel" progressiv an. Das könnte Schule machen, denn mit ihren vielen Gebäuden stehen die Kirchen in Deutschland für Millionen Tonnen CO2 Ausstoß!