Eine Initiative für das gute Leben in der Lausitz | 16.06.2017 | Dagmar Schmidt

Voruntersuchung: Plan A für die Lausitz

Die hier vorgestellte Studie dient als Diskussionsgrundlage für einen breit angelegten Beteiligungsprozesses in der Lausitz – überschrieben mit dem Titel „Initiative für das gute Leben in der Lausitz“. Sie stellt zunächst die Ergebnisse einer Voruntersuchung dar, mit der die European Climate Foundation im Winter 2013/2014 eine Bestandsaufnahme in der Region vorgenommen hat. Die zentrale Frage dieser Bestandsaufnahme lautete: Welches Potential gibt es in der Lausitz, aus der Mitte der Gesellschaft heraus ein neues Leitbild für „ein gutes Leben“ zu entwickeln?

Entstehungsprozess „Plan A für die Lausitz“

Schon 2012 bestand vor diesem Hintergrund der Wunsch, die evangelische Kirche (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz - EKBO) als Projektträgerin für einen Leitbildprozess zu gewinnen. Ein sich anschließender einjähriger Prozess, in dem viele inner- und außerkirchliche Vertreter zu Wort kamen, sollte die mögliche Verankerung des Projektes festzurren. Am Ende dieser Deliberation sah sich die EKBO jedoch nicht dazu in der Lage, die Projektträgerschaft zu übernehmen. Damit war der ursprüngliche Ansatz, dass die EKBO als zentrale Institution einen Leitbildprozess initiiert, zunächst nicht mehr umsetzbar.

Die Idee eines in der gesellschaftlich breit verankerten Diskussionsprozesses ist damit aber nicht verworfen oder ad acta gelegt. Das vorliegende Papier dient deshalb als Diskussions grundlage für einen breit angelegten Beteiligungsprozesses in der Lausitz – überschrieben mit dem Titel „Initiative für das gute Leben in der Lausitz“. Es stellt zunächst die Ergebnisse einer Voruntersuchung dar, mit der die European Climate Foundation im Winter 2013/2014 eine Bestandsaufnahme in der Region vorgenommen hat. Die zentrale Frage dieser Be- standsaufnahme lautete:

Welches Potential gibt es in der Lausitz, aus der Mitte der Gesellschaft heraus ein neues Leitbild für „ein gutes Leben“ zu entwickeln?

Diese Bestandsaufnahme entstand aus 63 Einzelgesprächen mit Insidern, die in der Lausitz leben oder sich beruflich mit ihr befassen. Sie identifizieren wichtige zivilgesellschaftliche und institutionelle Akteure und analysieren prozessrelevante Aspekte. Die Ergebnisse dieser Interviews können im nächsten Schritt das Fundament für die Konzeption eines Beteiligungs- prozesses bilden. Hauptziel der Voruntersuchung war die Entwicklung von Handlungsemp- fehlungen dafür, wie der anvisierte Beteiligungsprozess zu organisieren sei. Daneben hatte die Voruntersuchung die Aktivierung der Teilnehmenden für den künftigen Dialogprozess im Blick. In Teilen ist dies auch gelungen.

Lesen Sie hier die gesamte Studie...


Dagmar Schmidt arbeitet als partizipative Projektentwicklerin und begleitet Beteiligungsprozesse. Sie hat die Voruntersuchung im Auftrag der European Climate Foundation (ECF) durchgeführt.

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