Neue Ideen, zum Durchstarten in der Lausitz | 29.11.2018 |

Kultur trägt zum erfolreichen Wandel bei

Das vorliegende Papier ist ein Beitrag zur aktuellen Debatte um den Strukturwandel in der Lausitz. Die Autorinnen und der Autor konzentrieren sich auf die kulturelle Facette des Strukturwandels – ohne bestreiten zu wollen, dass ökonomische, ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen wichtig sind.

Dass die Lausitz dringend einen Um- und Aufbruch braucht, wie er auch vor 100 Jahren beispielhaft mit dem Bauhausgedanken Architektur, Industrie und Alltagsleben grundlegend veränderte, dafür gibt es Zeugnisse überall in der Lausitz. Das kulturelle Erbe und die natürliche Landschaftsprägung mit einem neuen Lebensgefühl zu verbinden, könnte ein Scheitelpunkt sein, von dem aus unabhängig voneinander existierende kulturelle Ideen zu einer kritischen Masse werden und as Image einer ganzen Region verändern.

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  • 14.06.2019

    Alte Häuser, junge Bewohner*innen

    Es ist nicht leicht, ein familientaugliches Heim zu finden, selbst am äußersten Rand von Nordrhein-Westfalen. Und wenn es dann "ein Haus mit Charme" sein soll und eines, das lieber mitten im Dorf steht als am Ende der Welt, wird es noch schwieriger. Gleichzeiti schrumpft die Gemeinde Hiddenhausen, junge Menschen zogen fort. Die Quartiere überaltern. Das kommt uns doch auch aus der Lausitz bekannt vor?!
    Aber die Gemeinde Hiddenhausen erfand das Programm "Jung kauft Alt", um alte, leerstehende Gebäude zu beleben und damit auch den Dorfkern. Junge Familien bekommen Boni von bis zu 9.000 Euro auf sechs Jahre verteilt, wenn ältere Bestandshäuser gekauft werden. Zudem werden sie beim Altbaugutachten unterstützt, damit die Bausubstanz bewertet wird und sie nicht "die Katze im Sack" kaufen. Neubaugebiete auf der grünen Wiese gibt es dafür nicht mehr, damit ist dieses Schlupfloch zu. So hört der kommunale Wettkampf um die meisten und besten Bauplätze auf.