Lausitzer Perspektiven ist ein Think Tank, der unterschiedliche Perspektiven auf den Strukturwandel in der Lausitz öffnet. Wir bringen regionale, nationale und internationale Akteure aus allen Ecken der Gesellschaft zusammen, damit sie miteinander ins Gespräch und in den Austausch kommen können. Unser wachsendes Netzwerk bringt diese Expertise in die Strukturwandel-Debatte ein. Haben Sie auch eine Idee für einen Perspektivwechsel? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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Ideen des Wandels

  • 06.09.2020

    Gartenstadtbewegung neu beleben

    Vor über 100 Jahren wurde vor der dem Hintergrund der überbevölkerten Stadt und ihrer Auswüchse im britischen Parlament die Idee einer neuen Lebensform geboren: die Gartenstadt. Sie wollte naturnah, modern, gesund und damit die Alternative zur Großstadt sein. Die stinkigen, lauten, lebensbedrohlichen Großstädte sollten einem Netzwerk von kleinen Städten im Grünen weichen. Heute machen sich wieder mehr und mehr Menschen auf, in neue Wohn- und Lebensgemeinschaften auf das Land zu ziehen. Wird jetzt auch eine neue sozialreformerische Bewegung geboren? Eine interessanter Blogbeitrag zum Thema.

  • 23.07.2020

    Wirtschaft ist mehr

    Lohnt es sich, kleinere Betriebe, soziale Initiativen, social entrepreneure zu unterstützen? Neben der industriellen Strukturentwicklung, braucht es dann Investitionen in dezentrale und alternative Wirtschaftsformen. Gerade für die Lausitz in ihrer regionalen Kleinteiligkeit, liegen hier große Chancen. Das Magazin Brand Eins stellt Beispiele aus Osnabrück vor. Dort investiert u.a. die Wirtschaftsförderung in Nachbarschaftsinitiativen und nennt das "Wirtschaftsförderung 4.0". Das erhöht die wirtschaftliche und soziale Stabilität. Wie ist es gedacht? Wenn Waren und Dienstleistungen auch ohne Bezahlung geleistet werden, entsteht ein (gesellschaftlicher) Mehrwert, der den Wirtschaftsstandort Osnabrück und die Beschäftigten stärkt.

  • 14.05.2020

    EKBO gibt sich ein Klimaschutzgesetz

    Der Beschluss der Landessynode führt für die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz zu einem ambitiösen Klimaschutzgesetz. Für die Bereiche Gebäude und Heizungserneuerung - dort liegt mit 70% die Hauptlast des landeskirchlichen Treibhausgasausstoßes - bedeutet das künftig: keine fossilen Brennstoffe mehr, ein eigener Klimafonds durch CO2 Bepreisung und die energetische Sanierung der Gebäude. Damit betritt die EKBO Neuland und geht den innerkirchlichen "Klimawandel" progressiv an. Das könnte Schule machen, denn mit ihren vielen Gebäuden stehen die Kirchen in Deutschland für Millionen Tonnen CO2 Ausstoß!


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