Vorstand und Team

Der Name „Lausitzer Perspektiven“ steht für unsere Vision und unsere Mitglieder. Beide sind unersetzlich für unsere Arbeit. Möglich gemacht wird unser Engagement außerdem durch drei ehrenamtlich engagierte Vorstandsmitglieder und ein kleines Team.

Der Vorstand ist die treibende Kraft von Lausitzer Perspektiven. Er übernimmt die Aufgaben zur Erhaltung und Entwicklung der Vereinsstruktur. Zudem beschafft er Ressourcen für die inhaltliche Arbeit des Vereins und fällt die wichtigen strategischen Entscheidungen im Tagesgeschäft. Das Team übernimmt die Administration, die Entwicklung vor Ort und hat das Ohr am Puls der Lausitz. Es koordiniert Projekte, kommuniziert die Vereins- und Projektaktivitäten und besetzt als „erste Adresse“ die Geschäftsstelle. Dort laufen die Fäden des Vereinsgeschehens zusammen – und auch wieder auseinander!

Das Foto zeigt Dagmar Schmidt, Vorstandsvorsitzende von Lausitzer Perspektiven, beim Kamingespräch von Lausitzer Perspektiven in Forst (Juli 2017). Fotografiert von Florian Bröcker.

Vorstandsvorsitzende / Geschäftsstelle

Dagmar Schmidt

Dagmar Schmidt wurde 1968 in Stuttgart geboren. Sie lebt in Raddusch, wo sie gemeinsam mit anderen ihr Zuhause geschaffen hat. Dagmar Schmidt ist selbstständig und hat als Programmverantwortliche für eine Schweizer Stiftung in Ostdeutschland gearbeitet. Zuvor arbeitete sie unter anderem in Südafrika als Organisationsentwicklerin für gemeinnützige Organisationen. Neben dem Engagement für Lausitzer Perspektiven baut Dagmar Schmidt die Beratungsagentur spreekonsult auf.

 

Ihr Interesse an den Transformationsprozessen in der Lausitz wurde bestärkt, als sie im Auftrag der European Climate Foundation untersuchte, wie die Zivilgesellschaft dabei eine stärkere Rolle spielen kann. Aus der Voruntersuchung „Plan A für die Lausitz“ entstand die Idee, gemeinsam mit anderen Lausitzer Perspektiven zu gründen. Als Gründungsmitglied engagiert Dagmar Schmidt sich bei Lausitzer Perspektiven, weil sie überzeugt ist, dass die Lausitz als wandelfähige Region ein Beispiel für einen erfolgreichen Strukturwandel sein kann:

 

Die Vielfalt der bereits bestehenden, meist lokalen Organisationen, Gruppen und Initiativen ist der Nährboden für solidarisches bürgerschaftliches Engagement. Gemeinsam wollen wir den Wandelprozess begleiten. Der Verein Lausitzer Perspektiven ist mehr als eine Organisation. Er ist eine Denkwerkstatt und Plattform, die Kräfte bündelt und Neues freisetzt. Ein Freiraum für verschiedene Identitäten, Kulturen und Sprachen um den Wandel zu gestalten.

Das Foto zeigt Günter Thiele, stellvertretender Vorsitzender von Lausitzer Perspektiven, bei der Gründungsveranstaltung der Bürgerregion Lausitz in Hoyerswerda (September 2020). Fotografiert von Tine Jurtz.

Stellvertretender Vorsitzender

Günter Thiele

Hier folgt ein Vorstellungstext zu Günter Thiele.

Das Foto zeigt Marie-Luise-Schega, Schatzmeisterin bei Lausitzer Perspektiven.

Schatzmeisterin

Marie-Luise Schega

Marie Schega wurde 1990 in Rodewisch, Sachsen geboren. Schon als Kind ging sie auf Abenteuerjagd in den heimischen Wäldern und dank ihres reisefreudigen Vaters zog es sie früh in ferne Länder.

 

Mit 16 Jahren ist Marie nach Kanada ausgewandert und absolvierte nach dem Schulabschluss den BA of Arts in Geschichte an der University of Waterloo. Von 2014 bis 2019 lebte sie in Australien und lernte dort während ihres Masters in Humanities and Business das soziale Unternehmertum (social entrepreneurship) kennen. Seitdem hat sie mit und für gemeinnützige Organisationen, Unternehmensberatungen und Bildungszentren in der nachhaltigen Entwicklung gearbeitet. Im Juli 2020 schloss sie sich dem Team der SPREEAKADEMIE an, einem Projekt- und Bildungszentrum für nachhaltige Kommunal- und Regionalentwicklung in der Lausitz.

 

Durch ihre Teilnahme an diversen ehrenamtlichen Projekten hat Marie unterschiedlichste Formen der Zusammenarbeit kennen und schätzen gelernt. Dazu gehören unter anderem der Bau eines 3m hohen vertikalen Kräutergartens, die Leitung der World Economic Forum-Jugendinitiative in Melbourne und die Mitgründung eines Umwelt-Filmfestivals in Indien. Sie ist immer begeisterungsfähig für neue Projekte und hat auch den Weitblick und die Kompetenzen, um Ideen in die Tat umzusetzen. Als ehrenamtliches Vorstandsmitglied von Lausitzer Perspektiven möchte Marie besonders die Jugendbeteiligung und internationale Zusammenarbeit im Rahmen des Strukturwandels unterstützen.

Das Foto zeigt Valentina Troendle, Projektkoordinatorin bei Lausitzer Perspektiven. Fotografiert von Klaus Heymach.

Projektkoordinatorin / Diskurs & Kommunikation

Valentina Troendle

Valentina Troendle wurde 1991 in Augsburg geboren. Sie wuchs mit zwei Brüdern in ländlich geprägten Gefilden auf. Nach der Schulzeit zog sie nach Berlin – raus aus dem Dorfkosmos, rein in die Großstadt!

 

Dort wurde sie erstmals bewusst mit Haltungen konfrontiert, die Bayern und Schwaben „boykottierten“ und „Landleben“ und „Landmenschen“ belächelten. Ihrerseits lernte sie viele neue Leute kennen, darunter sehr aufgeweckte Menschen „aus dem Osten“. Diesem irgendwie fremden Deutschland, das in ihrer westdeutschen Sozialisierung ähnlich pauschalisiert worden war wie andernorts ihr eigener Hintergrund. Heute ist Valentina inspiriert von der engagierten und vielseitigen Zivilgesellschaft in Brandenburg, der Lausitz und darüber hinaus. Auch deshalb arbeitet sie sehr gerne für Lausitzer Perspektiven.

 

Valentina studierte in Potsdam und Krakau Kulturarbeit, Management and Social Communication und Urbane Zukunft. Sie sammelte Erfahrung in den Bereichen nachhaltige Regionalentwicklung, Gründungsförderung, soziales Unternehmertum, sozialer Wandel durch Stadt-Land-Wanderung und Beteiligung durch Kunst. Als Seminaristin an der Ostkreuzschule für Fotografie Berlin widmet sie sich eigenen künstlerischen Projekten. Valentina betrachtet es als Arbeitsweise und Haltung, anderen möglichst offen und unvoreingenommen zu begegnen. Sie arbeitet gerne nah an und mit den Menschen: In der persönlichen Auseinandersetzung fängt positiver gesellschaftlicher Wandel an.