Vorstand


Der Vorstand ist die treibende Kraft von Lausitzer Perspektiven e.V.. Er übernimmt die administrativen Aufgaben zur Erhaltung und Entwicklung der Vereinsstruktur. Zudem beschafft er Ressourcen für die inhaltliche Arbeit des Vereins und fällt die wichtigen strategischen Entscheidungen im Tagesgeschäft. Im Vorstand laufen die Fäden des Vereinsgeschehens zusammen...und auch wieder auseinander!

Dagmar Schmidt

Dagmar Schmidt wurde 1968 in Stuttgart geboren. Sie lebt in Berlin und Raddusch, wo sie gemeinsam mit anderen ein zweites Zuhause baut. Dagmar Schmidt arbeitet als Programmverantwortliche für eine Schweizer Stiftung in Ostdeutschland. Die Drosos Stiftung fördert Jugendliche und junge Erwachsene dabei, ihre Selbstständigkeit zu stärken und finanzielle Eigenständigkeit zu erlangen. Zuvor arbeitete sie unter anderem in Südafrika als Organisationsentwicklerin für gemeinnützige Organisationen.

Ihr Interesse an den Transformationsprozessen in der Lausitz wurde bestärkt, als sie im Auftrag der European Climate Foundation untersuchte wie die Zivilgesellschaft dabei eine stärkere Rolle spielen kann. Aus der Voruntersuchung „Plan A für die Lausitz“ entstand die Idee, gemeinsam mit anderen Lausitzer Perspektiven zu gründen. Als Gründungsmitglied engagiert sie sich bei Lausitzer Perspektiven, weil sie überzeugt ist, dass die Lausitz als wandelfähige Region ein Beispiel für einen erfolgreichen Strukturwandel sein kann. „Die Vielfalt der bereits bestehenden, meist lokalen Organisationen, Gruppen und Initiativen ist der Nährboden für solidarisches bürgerschaftliches Engagement. Gemeinsam wollen wir den Wandelprozess begleiten. Der Verein Lausitzer Perspektiven ist mehr als eine Organisation. Er ist eine Denkwerkstatt und Plattform, die Kräfte bündelt und Neues freisetzt. Ein Freiraum für verschiedene Identitäten, Kulturen und Sprachen, um den Wandel zu gestalten.“

Carel Mohn

Carel Mohn wurde 1969 in Berlin geboren. Zu seinen aus Kaschubien, Pommern, Oberschlesien, Ostpreußen, Sachsen und der Mark Brandenburg stammenden Vorfahren zählt auch sein 1832 in Kupferhammer/Niederlausitz geborener Ururgroßvater väterlicherseits. Carel Mohn ist gelernter Journalist und studierter Politikwissenschaftler. Er ist Vater dreier Kinder, lebt in Berlin und arbeitet beim Clean Energy Wire. Bei dieser gemeinnützigen Medieninitiative ist er als Programmdirektor unter anderem für Informationsreisen für ausländische Journalisten zum Thema Energiepolitik verantwortlich.

Zuvor war er unter anderem beim Bundesverband der Verbraucherzentralen, beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und bei der European Climate Foundation tätig. Als Gründungsmitglied engagiert er sich bei Lausitzer Perspektiven, weil er überzeugt ist, dass sich gute Arbeit, Industrie und umweltverträgliches Wirtschaften miteinander verbinden lassen: „Die Lausitz war immer eine Region „dazwischen“ – zwischen den großen Städten, zwischen Sachsen und Brandenburg, zwischen großer Industrie, Landwirtschaft und kleinem Gewerbe. Hier haben sich immer verschiedene Identitäten, Kulturen und Sprachen überlagert. Dieses „dazwischen“ in einer Zeit des Wandels als Stärke zu verstehen – dazu will ich beitragen.“

Judith Paeper

Judith Paeper, 1981 geboren und gebürtige Brandenburgerin, studierte an der HNE Eberswalde „Landschaftsnutzung und Naturschutz“ und darauf folgend „Umweltplanung“ an der TU Berlin. Während ihrer Zeit als Mitarbeiterin im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (2012-2015) kämpfte sie auf politischer Ebene für eine nachhaltige Energiepolitik, gegen den Aufschluss neuer Tagebaue und den Bau neuer Kohlekraftwerke. Schon während der Vorplanung zur Studie „Plan A für die Lausitz“ in 2012 war sie oft in der Braunkohleregion Lausitz unterwegs und lernte zahlreiche Akteure kennen. Ihr Interesse an der Region und den Menschen führten zu einem Engagement aus privatem Interesse. Von Beginn an hat sie die Initiative „Lausitzer Perspektiven“ begleitet und ist Gründungs- und Vorstandsmitglied. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Menschen hier für eine lebenswerte Zukunft kämpfen!“

Durch ihre Arbeit bei der Deutschen Umwelthilfe e.V., bei der sie als Referentin in den Themenbereichen Energie und Naturschutz arbeitet, ist ihr mehr denn je bewusst geworden, wie wichtig der Dialog zum Strukturwandel in der Region mit den verschiedensten Akteuren ist. „Politische Entscheidungen müssen mit Bedacht auf das große Ganze getroffen werden - Strukturwandel betrifft nicht nur die Wirtschaft. Die strukturschwachen Regionen benötigen ein neues Leitbild und im Findungsprozess muss die Zivilgesellschaft Hauptakteur sein.“